0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Ach ja, wenn's das Unterbewußtsein nicht gäbe...
Wie darf ich das denn jetzt bitte verstehen? Sie hat doch die Beziehung beendet, ihr ging es doch nicht schnell genug von mir wegzukommen! Wieso hat sie dann jetzt Angst dass ich die Paartherapie absage? Stellt sie sich ernsthaft noch eine gemeinsame Zukunft vor?
Wie siehst Du es denn?Welche Gefuehle hast Du?Willst Du die Thera?
Ich bin - schon vorher - hin und her gerissen. Irgendwo ist sie ja immer noch die Liebe meines Lebens, aber ich will mich auch nicht so von ihr behandeln lassen wie sie's getan hat. Und einerseits ist die Therapie so oder so hilfreich, aber andererseits kann die Therapeutin sich nicht beratend zu einer Beziehung äußern, die aktuell ja nicht stattfindet. Wie viel hat das mit ihrer Krankheit zu tun? Darf es überhaupt etwas damit zu tun haben? Müsste ich da Rücksicht drauf nehmen, oder müsste ich sie nicht so behandeln als wäre sie nicht krank? Es geht ja auch um mich, und wie ICH mir eine gemeinsame Zukunft vorstellen könnte.
Ich will nicht kategorisch ausschließen dass wir wieder zusammen kommen, aber dafür müsste verdammt viel passieren. Zum Beispiel müsste sie den Kontakt zu dem anderen 100% abbrechen. Aber wie soll ich ihr da vertrauen können? Das hat sie mir auch schon versprochen als wir noch zusammenlebten, aber dann hab ich sie zweimal beim telefonieren mit ihm erwischt. Wie sollte ich ihr das also glauben, wo es für sie ja jetzt noch einfach ist, mit eigener Wohnung? Und wie sollte ich vertrauen fassen, dass sich die Geschichte nicht in 2, 10 oder 25 Jahren wiederholt?
Ich hatte mir vorgenommen, zu warten bis besagter Brief mit der Terminmöglichkeit von der Therapeutin kommt, um sie dann anzurufen. Nur ganz kurz, ganz sachlich, kein "wie geht es Dir, was machst Du?". Ich wollte ihr dann zwei Tage Zeit einräumen sich zu überlegen, wie sie sich den weiteren Verlauf vorstellt - und wenn mir diese Vorstellung nicht passt - ja, dann wollte ich in der Tat die Paartherapie absagen.
Vielleicht klingt das hochnäsig, aber wenn bei ihr nicht die totale Verzweiflung ausbricht, aus Angst mich endgültig zu verlieren - wie sollte ich ihr dann irgendwas glaubhaft abnehmen. Und wenn sie verzweifelt wäre, hätte sie sich da nicht schon längst wieder gemeldet? Ich will nicht die 2b-Lösung sein, nur weil es alleine doch nicht so rosig ist wie gedacht.
.ich wünschte es wäre wieder Sommer 2010.